Kostenübernahme Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenkassen (GKV)

Wie allgemein bekannt, haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) den Auftrag, ihren versicherten Mitgliedern eine ausreichende sowie wirtschaftlich sinnvolle kieferorthopädische Behandlung zu ermöglichen. Die Finanzierung dieser KFO-Behandlung seitens der Kassen ist jedoch auf einen durch versicherungstechnische Einschränkungen begrenzten Kreis von Anspruchsberechtigten begrenzt. 

Diese Einschränkungen ergeben sich vor allem durch die so genannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG), welche von den GKVen, dem Gesetzgeber sowie der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Kieferorthopäden Deutschlands (DGKFO) zusammen erarbeitet wurden. 

So wird laut KIG beispielsweise erst einer Kostenübernahme seitens der Kassen zugestimmt, wenn ein bestimmter kieferorthopädischer Behandlungsgrad vorliegt - egal, ob bereits vorher von medizinischer Seite eine begründete Behandlungsnotwendigkeit vorliegt. Kann seitens des Patienten bzw. des Behandlers in der Praxis der Nachweis auf Anspruch von Kassenzuzahlungen erbracht werden, gewährleisten diese eine Kostenübernahme von 80 % (90 % ab dem zweiten in Behandlung befindlichen Kind). Hier geht der Patient zunächst in Vorleistung und erhält den Betrag dann später (nach erfolgter Behandlung) von seiner Kasse zurückerstattet.

Kostenübernahme Krankenkassen

Der von der Krankenkasse zu Verfügung gestellte Betrag reicht jedoch in den meisten Fällen längst nicht aus, um alle individuellen Ansprüche des Patienten tatsächlich zu befriedigen. So können viele Neuerungen des internationalen Kieferorthopädiemarktes bzgl. Weiterentwicklung von Materialien oder Geräten bei diesem Budget so gut wie gar nicht in der Behandlung berücksichtigt werden. 

Nimmt man beispielsweise Spezial-Brackets, so liegt der Einkaufspreis dieser in der Regel weit über dem Eurobetrag, den die Kassen für die gesamte Behandlung laut aktueller Gebührenordnung (BEMA) veranschlagen! Hegt der Patient beispielsweise den Wunsch nach einer für seine Umgebung unsichtbaren Behandlung (z.B. weiße Brackets oder Invisalign-Schienen), kann diesem laut Gebührenordnung der gesetzlichen Krankenkassen leider nicht entsprochen werden. Denn für solch eine unsichtbare Behandlung fallen erhöhte Kosten an. Entscheidend hierfür sind die Art der Therapiemethode, der anfallende Aufwand oder die Erwartung an den Stabilitätsgrad des Behandlungsergebnisses.

Kontakt

Praxis am Riedberg

Dr. Henrik C. Schulze und
Dr. Paul C. Wnuk
Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Altenhöferallee 96
60438 Frankfurt/Main
Deutschland

T +49 (0)69 - 9686415-0
F +49 (0)69 - 9686415-11

E info@praxis-am-riedberg.de
W www.praxis-am-riedberg.de